Portrait:

Vorwärts muss es gehen

Martin Huber, 1957, Volksschule in Mattwil, Birwinken und Berg, Kantonsschule Kreuzlingen, Studium Ingenieur Agronom an der ETH Zürich. Aufgewachsen und wohnhaft in Mattwil, Gemeinde Birwinken auf dem elterlichen Bauernhof. Jugend geprägt vom ländlichen Umfeld, Obstbäume, Kühe und Landtechnik war meine Welt. Verheiratet mit Margrith Huber-Bucher, Tochter Charlotte (25), Söhne Michael (23) und Johannes (21) – Margrith führt unsern Hof mit Angestellten.

Beruflich seit 1. Januar 2011 Direktor Bildungs- und Beratungszentrum Arenenberg

Auf den Punkt gebracht:

Ich weiss was es heisst als Familienbetrieb zu wirtschaften, Handarbeiten zu erledigen und mit Natur, Marktverhältnissen und Menschen umzugehen und zu erkennen, dass nicht alles technisch und finanziell machbar ist – trotzdem gilt für mich: vorwärts muss es gehen.

Allrounder mit Weitblick

Seit Kindsbeinen weltoffen – meine Grossmutter kam aus Tschechien – ein Teil der Familie war hinter dem eisernen Vorhang zu Hause. Die andere Weltordnung und das Leben darin war ein Thema in unserer Familie. Starke Prägung von meiner Mutter – sie schwärmte von ihrer Zeit in England, vom englischen Lebensstil und der Rolle Englands in der Welt. Wir hatten deshalb während Jahren ausländische Praktikanten am Familientisch. Meine Frau ist Bernerin von hinter dem Röstigraben – Französisch gehört zur Schweiz ist meine Erkenntnis. Und ich war während 20 Jahren als Präsident der Evangelischen Kirchgemeinde Langrickenbach tätig. Die Innenwelt der Menschen ist mir nicht egal.

Auf den Punkt gebracht:

Ich beschäftige mich mit vielen Themen – in der Politik interessieren mich die Wirtschaftspolitik inklusive Verkehr, Raumplanung, Energie und Landwirtschaft, Sicherheitspolitik, Bildung und Aussenpolitik – "Allrounder sein und weiterdenken macht mir Spass".

Ein gutes Stück Thurgau

Seit 30 Jahren bin ich in der land- und Ernährungswirtschaft Thurgau tätig, früher als landwirtschaftlicher Betriebsberater, dann als Leiter des Beratungsdienstes und Lehrer für das Thema Volkswirtschaft in der Berufsschule. In der Funktion als Leiter des Beratungsdienstes mit dabei bei der Gründung von thurgauisch wichtigen Organisationen, wie Agro Marketing Thurgau. Damit hautnah dabei bei der Entwicklung des Logos "Thurgau" mit dem roten Apfel.

Auf den Punkt gebracht:

Ich darf behaupten einen wesentlichen Teil des Thurgaus bis in hintere Winkel zu kennen. Ich darf auch behaupten bei einem guten Stück Thurgau mit gestaltet zu haben in den letzte dreissig Jahren. Ich bin Fan der Marke Thurgau mit dem roten Apfel und hoffe viele andere auch.

Zusammen zum Ziel

Ich habe bei den meisten Entscheiden in meinem Leben unter mehreren Möglichkeiten die Wahl gehabt. Ich habe mich für meine Frau Margrith entschieden. Ich habe mich für meine heutige berufliche Tätigkeit entschieden. Ich habe mich schon oft entschieden bei der Anstellung von Mitarbeitern. Ich habe mich für die BDP und gegen die SVP entschieden und ich habe mich dafür entschieden 2015 ein zweites mal, nach 2011, zu den Nationalratswahlen anzutreten.

Auf den Punkt gebracht:

Ich entscheide nach dem Leitsatz: "Zusammen zum Ziel"– und es ist mit wenigen Ausnahmen gut herausgekommen.